Fragen und Antworten zu Hyperhidrose und SweatX

Wie funktioniert die SweatX-Methode?

Mit der SweatX-Behandlung können übermäßiges Schwitzen und unangenehmer Körpergeruch reduziert werden, indem Schweißdrüsen wirksam deaktiviert werden. Es ist eine sichere, schmerzfreie und bewährte Anwendung – ganz ohne den Einsatz von Medikamenten, giftigen Substanzen oder Chirurgie.

Geschädigt werden die aktiven Schweiß- und Geruchsdrüsen durch das Zuführen von Hitze über elektromagnetische Radiofrequenzwellen. Diese versetzen die Wassermoleküle in den Schweißdrüsen in Schwingung wodurch Hitze entsteht. Durch die Hitze “verkleben” die Drüsen und können keinen Schweiß mehr produzieren.

SweatX-Verfahren

Da in den Schweißdrüsen eine deutlich höhere Wasserkonzentration vorliegt als im umliegenden Gewebe, wird die Hitze gezielt in den Schweißdrüsen erzeugt, ohne dabei die obere Hautschicht zu verletzen.

Was passiert während einer Anti-Schweiß-Behandlung mit SweatX?

Applikator_UniPolarDie Behandlung wird mit einem Applikator ausgeführt welcher Energie über Radiofrequenzwellen in das Gewebe abgibt. Der Applikator wird in schnellen Bewegungen ca. 10-15 Minuten über die Achsel geführt.

Die Hautobfläche wir dabei nicht beeinträchtigt.

Wie lange dauert die Behandlung?

Die Behandlung der Achseln dauert etwa 10-15 Minuten pro Arm. Es sind keine bestimmten Vorbereitungen dafür notwendig.

Ist die SweatX-Behandlung schmerzhaft?

Sie werden die ansteigende Wärme im Gewebe spüren, aber die Behandlung ist in der Regel vollkommen schmerzfrei.

Wie viele Sitzungen werden benötigt?

Eine Verbesserung tritt oft schon nach der ersten Sitzung ein. Für ein langanhaltendes Ergebnis von ca. 6-9 Monaten empfehlen wir jedoch mindestens 5 Sitzungen im Abstand von jeweils 7 – 10 Tagen.

Was geschieht nach der Behandlung?

Da die Behandlung schmerzfrei ist und keinerlei Nebenwirkungen hat, können Sie Ihre gewohnten Tätigkeiten sofort wieder aufnehmen.

Welche Ergebnisse kann ich erwarten?

Die meisten Kunden bemerken direkt nach der ersten Behandlung eine Reduktion der Schweißproduktion, die mit den folgenden Behandlungen noch weiter zurückgeht. Nach dem kompletten Behandlungszyklus von 5 Behandlungen können Sie mit einer anhaltenden Schweiß- und Geruchsreduktion von 6-9 Monaten rechnen.

Schwitze ich nach der Behandlung an anderen Körperstellen mehr?

Da unser Gehirn von den Schweißdrüsen keine Rückkoppelung erhält, ob tatsächlich geschwitzt wurde kann dies nicht passieren. Das Gehirn merkt gar nicht, dass unter den Achseln jetzt weniger geschwitzt wird.

Wenn der Körper aufgrund von Überhitzung ins Schwitzen kommt, wird auch weiterhin am gesamten Körper geschwitzt bis eine entsprechende Kühlung erreicht ist. In den Achseln liegen nur 2% aller Schweißdrüsen, somit wird die natürliche Fähigkeit des Körpers, zu schwitzen durch die Behandlung nicht beeinträchtigt.

Warum schwitzen wir?

Schwitzen ist das natürliche, körpereigene Kühlsystem, das uns vor dem Überhitzen schützt.

Wie wird Schweiß produziert?

Es gibt zwei Arten von Schweißdrüsen: ekkrine und apokrine Schweißdrüsen. Beide sitzen direkt unter der Hautoberfläche. Die ekkrinen Drüsen scheiden eine klare, geruchlose Flüssigkeit aus die hilft, den Körper zu kühlen wenn sie an der Oberfläche verdampft. Die apokrinen Drüsen bilden eine dickliche Flüssigkeit, die die Haut beispielsweise unter den Armen geschmeidig hält.

Schweissdruesen

Da in den Schweißdrüsen eine deutlich höhere Wasserkonzentration vorliegt als im umliegenden Gewebe, wird die Hitze gezielt in den Schweißdrüsen erzeugt, ohne dabei die obere Hautschicht zu verletzen.

Wie entsteht unangenehmer Körpergeruch?

Wenn die Flüssigkeit aus den apokrinen Schweißdrüsen mit den Bakterien auf der Hautoberfläche in Kontakt kommt und zersetzt wird, entsteht der bekannte unangenehme Schweißgeruch.

Warum schwitzen manche Menschen mehr als andere?

Verschiedene Faktoren können beeinflussen, wie viel ein Mensch schwitzt, darunter das Geschlecht, die Umgebungstemperatur, Ängstlichkeit und die Anzahl der Schweißdrüsen einer Person. Manche Menschen haben außerdem hyperaktive Schweißdrüsen, die weit mehr Schweiß produzieren, als zur Kühlung des Körpers notwendig ist. Menschen mit übermäßigem Schwitzen, der Hyperhidrose, können bis zu vier oder fünf Mal so viel Schweiß bilden, wie normal.

Wie weiß ich, ob ich zu viel schwitze?

Während die als normal betrachtete Schweißmenge von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, hat übermäßiges Schwitzen einige verräterische Anzeichen: Wenn Sie zum Beispiel schwitzen, während Sie ruhig am Schreibtisch sitzen, wenn Sie nur an einer Körperregion übermäßig schwitzen, beispielsweise in den Achseln, oder wenn Sie selbst in einer kühlen Umgebung schwitzen, könnte das ein Signal sein.

Kann man auch an unangenehmem Körpergeruch leiden, ohne übermäßig zu schwitzen?

Ja. Obwohl beides mit den Schweißdrüsen zusammenhängt hat nicht jeder, der übermäßig schwitzt (Hyperhidrose), auch einen unangenehmen Körpergeruch, und nicht jeder, der unter unangenehmem Körpergeruch leidet (Bromhidrose), muss auch übermäßig schwitzen. Es sind zwei verschiedene Krankheiten.

Mit SweatX können beide Krankheiten, Hyperhidrose und Bromhidrose, therapiert werden können.